Raidleitung in der Eiskronenzitadelle
Posted by roberttsFeb 24
Über zwei Wochen sind vergangen, seitdem Blizzard den Lich King freigeschaltet hat und die ersten Gilden sich ihm gestellt haben. Viele der Encounter in der Eiskronenzitadelle haben sich als wahre Mammutaufgaben in Sachen Raidleitung erwiesen und einige wurden durch die begrenzte Anzahl von Versuchen zusätzlich künstlich erschwert. Insbesondere die Performance der Server zu den Stoßzeiten (18-21Uhr) hat das raiden, wenn einem nur 20 Versuche zur Verfügung standen bzw. Raid leiten unmöglich gemacht.
Diese und andere Tatsachen haben viele der Topgilden dazu bewogen, dass sie entweder ihre alten Server verlassen haben, um auf leeren Servern “lagfrei” spielen zu können oder sie haben einen zweiten Raid aufgemacht, der primär nur aus Zweit- bzw. “Twink” Charakteren bestand und die Instanz bzw. das Lag erkundet hat. Diese Vorhut hat dann alle erdenklichen Möglichkeiten und Variationen an Taktiken ausprobiert, bis die richtige gefunden wurde. So sind aus “20″ Versuchen auf den Lich King, häufig bis zu “40″ geworden, wenn so viele überhaupt noch benötigt wurden.
Leider hat sich Blizzards ursprüngliche Prämisse, “effizientes spielen” zu belohnen, aufgelöst und es blieb nicht mehr als ein Wunschgedanke davon übrig. Das Problem der unverhältnismäßig hohen Zeitinvestition in Topgilden, dem Blizzard damit entgegenwirken wollte, im Vergleich zu Durchschnittsgilden, hat sich nur auf andere Aspekte des Spiels verschoben und die spielerische Qualität des Raids rückte wieder in den Hintergrund. Schade eigentlich, aber glücklicherweise hat Blizzard das Problem halbwegs erkannt und zumindest für die normalen Varianten der Endbosse in der Eiskronenzitadelle die Beschränkung aufgehoben.
Hauptthema meines Blogs soll allerdings eine Zusammenstellung von hilfreichen Tipps für die Raidencounter in der Eiskronenzitadelle sein. Ich habe die jeweiligen Raidbosse in fünf Kategorien unterteilt, die von sehr leicht (1 Stern) bis hin zu schwer (5 Sterne) reichen. Es handelt sich bei den Sternen nicht um Indikatoren dafür, wie schwierig die Raidencounter sind, sondern sie geben euch Auskunft über die Komplexität der Aufgaben für die Raidleitung.
Die untere Zitadelle
- Lord Mark’gar
- Lady Todeswisper
- Luftschiffkampf
- Todesbringer Saurfang
Die Seuchenwerke
- Modermiene
- Fauldarm
- Professor Seuchenmord
Die Blutrote Halle
- Rat des Blutes
- Blutkönigin Lana’thel
Die Hallen der Frostschwingen
- Valithria Traumwandler
- Sindragosa
Der Frostthron
- Der Lichkönig
| The Lower Spire / Die untere Zitadelle |
| Lord Marrowgar / Lord Mark’gar |
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Schwierigkeitsgrad:
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| Lord Marrowgar ist kein besonders schwieriger Boss, dafür aber einer bei dem man ein paar grundlegende Dinge klären kann. Spieler die gerne und häufig “AFK” während dem Trash sind, sollten hier bewusst übergangen werden.
Da der Boss im normal Mode relativ sicher mit weniger als 25 Spielern besiegt werden kann, sollte man direkt loslegen sobald man vor ihm steht. Ihr solltet versuchen, so wenig Zeit wie möglich mit “warten” und “porten” zu verschwenden, um den Raid nicht unnötig zu verzögern. |
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| Lady Deathwhisper / Lady Todeswisper |
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Schwierigkeitsgrad:
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| Koordination und die richtigen Ansagen sind gerade bei Lady Deathwhisper von entscheidener Bedeutung. Wenn zu wenig Schaden auf den Boss/Adds gemacht wird und/oder die Tanks zu viel bekommen, dann stellt sicher, dass die Magie Vampirmacht von den Adds gebannt wird und überzeugt euch davon, dass die Tanks in Phase 1 die Zombies nicht “tanken” bzw., dass in Phase 2 der Frostblitz unterbrochen wird.
Für den Erfolg braucht ihr eine feste Einteilung von Personen, die zunächst beide Typen von Skeletten fesseln und danach die beiden Typen von Humanoiden verwandeln. Das Zombie wird, wenn möglich, durch gegenseitiges abspotten zwischen zwei Tanks hin und her “gekited”. Haltet das Manaschild auf einem sehr niedrigen Level, um den Boss sofort in die nächste Phase zu bringen, sobald ihr alle Typen von “Adds” zusammenhabt und keine neue Welle auftaucht. |
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| Gunship Battle / Luftschiffkampf |
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Schwierigkeitsgrad:
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| Viel kann man zum Gunship Battle nicht schreiben, weil man eher gegen die Langeweile kämpft, als gegen wirkliche Gegner. Problematisch oder besser gesagt anstrengend, wird es für den Raidleiter erst dann, wenn man den Erfolg machen möchte und Spieler dazu auffordern muss, eben nicht nonstop mit dem Jetpack zu spielen. | |
| Deathbringer Saurfang / Todesbringer Saurfang |
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Schwierigkeitsgrad:
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| Deahtbringer Saurfang stellt euren Raid vor die erste “kleinere” Herausforderung. Wichtig bei dem Encounter ist, dass ihr mit dem absoluten Minimum an Heilern spielt, was vertretbar ist. Vier bis fünf Heiler (25 Spieler) bzw. zwei (10 Spieler), wovon einer ein Disziplin Priest ist, der die Ziele mit Blutnova konstant schildet, sollten völlig ausreichen.
Es geht bei Deathbringer Saurfang nur darum seine Blutkraft Gewinnung auf einem absoluten Minimum zu halten, wenn ihr das bewerkstelligen könnt, dann sollte der Rest kein Problem darstellen. Saurfang gewinnt insgesamt durch vier verschiedene Zauber Blutkraft, achtet also genau drauf, welche den größten Anteil bei euch ausmacht (Blutnova, Kochendes Blut, Mark des gefallenen Champions und Blutbestien) und ob ihr sie vermeiden könnt. Eine kleine Hilfe für die letzte Phase (30%) sind Geschwindigkeitstränke für die damage dealer, weil der Stress für die Heiler erst mit dem erhöhten Schaden von Saurfang einsetzt und man die letzte Phase nicht unnötig lang gestalten will. Logischerweise solltet ihr also sofort anfangen Spieler auszutauschen, die zu wenig Schaden machen. |
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| The Plagueworks / Die Seuchenwerke |
| Rotface / Modermiene |
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Schwierigkeitsgrad:
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| Rotface ist einer der Encounter, wo wirklich präzise und gute Ansagen den Unterschied zwischen Wipe und Erfolg ausmachen. Wenn ihr dem Raid vermitteln konntet, wann und wohin sie sich bewegen müssen, wenn der Boss eine seiner drei Fähigkeiten benutzt hat, dann könnt ihr euch sicher sein, dass selbst der letzte weiß was er zu tun hat, sobald sein Name in Verbindung mit einer Fähigkeit genannt wird.
Der am häufigsten gemachte Fehler ist, dass Spieler mit der Mutierten Infektion bzw. dem der daraus resultierenden Schleim durch das Schleimsprühen von Rotface laufen, weil sie den Schleim zum Tank der “kited” bringen wollen. Passt also gerade zum Schluss des Kampfs auf, wenn sich viele der Fähigkeiten vom Boss überschneiden, wie die Leute sich bewegen. Der Erfolg gestaltet sich etwas schwieriger und erfordert von euch mindestens zwei Personen (tanks), die sich um die großen Schleime kümmern. Als aller erstes müsst ihr dem Raid klar machen, dass die Mutierten Infektionen nur noch in “Paaren” zusammengeführt werden. Konkret bedeutet das: Bevor ein kleiner Schleim zu einem großen läuft, muss er zuerst mit einem anderen kleinen Schleim zu einem großen Schleim fusionieren, idealerweise in unmittelbarer Umgebung vom Tank der den bereits existierenden großen Schleim “kited”, um dann die beiden großen Schleime zusammenzuführen. Der zweite Tank kümmert sich dann um das “fusionieren” des zweiten neuen großen Schleims, sobald der erste Tank das Limit erreicht hat, was die Größe seines Schleims betrifft (5). |
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| Festergut / Fauldarm |
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Schwierigkeitsgrad:
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| Eure Aufgabe als Raidleiter bei Festergut, neben der Ansage für die Sporen, besteht darin den Raid auf seine spielerische Qualität hin zu optimieren. Es geht bei Festergut im Gegensatz zu seinem Zwilling Rotface nicht darum, wie gut jemand durch Bewegung Schaden vermeiden kann, sondern wie viel die Person aus seiner Klasse heraus holen kann.
Ihr achtet darauf ein ideales Raidsetup so zusammenzustellen, dass jeder Damage Dealer im Raid seine maximale Leistung zeigen kann und dann wechselt ihr die Personen je nach Leistung, immer unter Berücksichtigung das ihr alle Raidbuffs im Raid weiterhin behaltet, durch. Eine große Hilfe für die Tanks sind bei Festergut alle Formen von Rüstungsbuffs. Sei es nun durch erhöhte Rüstungswerte auf Rüstungsgegenständen und Schmuckstücke mit extra Rüstung oder durch Tränke (Unzerstörbarer Trank) bzw. Elixire (Elixir des Schutzes / Elixir der mächtigen Beweglichkeit), alle Möglichkeiten sollten ausgeschöpft werden, um es den Heilern so leicht wie möglich zu machen. Ebenso sollten alle Damage Dealer das maximale an Fläschchen und Tränken benutzen, weil der Berserk Timer vom Boss für das Einstiegslevel sehr knapp gestaltet wurde. Je sicherer und zuverlässiger eure Heiler die Tanks bzw. den Raid am leben halten können, desto schneller könnt ihr Damage Dealer für Heiler eintauschen, falls ihr dann noch am Berserk Timer scheitert. |
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| Professor Putricide / Professor Seuchenmord |
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Schwierigkeitsgrad:
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| Bei Professor Putricide kommen alle Schwierigkeiten der vorangehenden Encounter zusammen. Ihr müsst über mehrere Phasen, die zunehmend schwieriger werden, den Raid so koordinieren, dass er nicht überwältigt wird von einer der Fähigkeiten.
Versucht zunächst in der ersten Phase den schnellen Fokus auf die Schleime zu üben, während eure Monstrosität den richtigen Umgang mit seinen Fähigkeiten übt. Im nächsten Schritt, also mit Beginn der zweiten Phase, kümmert ihr euch darum, dass der Raid lernt dem Erstickenden Gas und Formbarem Schleim auszuweichen. Je besser ihr dem Schaden und den damit verbundenen negativen Effekten ausweichen könnt, desto leichter wird es euch fallen weiterhin Schaden auf die Schleime und Professor Putricide zu machen. In der letzten Phase verliert ihr eure Monstrosität und der Raum wird, zusätzlich zum Erstickenden Gas und Formbarem Schleim Effekt, nach und nach komplett mit riesigen grünen Schleimpools überflutet. Übt also den Übergang in die letzte Phase so hinzubekommen, dass ihr keinen einzigen grünen Schleimpool oder Schleim habt, um den ihr euch noch kümmern müsst. Zu guter Letzt müssen eure Tanks (10er (2) / 25er (3)) den Boss so durch den Raum bewegen und spotten, dass ihr maximalen Schaden auf den Boss machen könnt und keiner der Tanks Gefahr läuft zu sterben, weil er sich zu schnell von den Heilern entfernt hat. Professor Putricide ist einer der wenigen Encounter in der Eiskronenzitadelle, bei dem es ratsam ist Schritt für Schritt vorzugehen, weil man als Raidleiter sonst überrumpelt wird von zu vielen Ereignissen, die man verarbeiten muss. |
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| The Crimson Hall / Die Blutrote Halle |
| Blood Prince Council / Rat des Blutes |
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Schwierigkeitsgrad:
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| Die ersten Versuche auf das Blood Prince Council gestalten sich immer schwierig, weil ihr als Raidleiter zunächst alle Fähigkeiten und ihre Funktionsweise gesehen haben müsst, bevor ihr sie endgültig versteht. Es ist daher sehr ratsam, den jeweils aktiven Prinzen genau zu beobachten, um eure Vorgehensweise von Prinz zu Prinz anzupassen.
Euer wichtigster Job als Raidleiter besteht darin, die Fähigkeiten des gerade aktuellen Prinzen anzusagen, da dieser euren Raid sonst wiped, wenn ihr nicht adäquat auf seine machterfüllte Fähigkeit reagiert.Wenn ihr den Encounter so weit gemeistert habt, dass ihr ohne größere Schwierigkeiten das Blood Prince Council besiegt, dann sollte der Erfolg ganz nebenbei machbar sein. Ziel des Erfolges: Niemand darf mehr als 23.000 (10er) bzw. 25.000 (25er) Schaden von einem einzelnen Zauber bekommen. Da nur die machterfüllten Fähigkeiten in der Lage sind, mehr als 23.000 bzw. 25.000 Schaden in einem einzelnen Zauber zu machen, müsst ihr es schaffen euren Raid einen Versuch über, so zu dirigieren, dass der Schaden entweder komplett vermieden oder wenigstens reduziert ankommt. |
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| Blood-Queen Lana’thel / Blutkönigin Lana’thel |
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Schwierigkeitsgrad:
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| Blood-Queen Lana’thel und die damit verbundenen organisatorischen Aufgaben als Raidleiter, gehen weit über die der bisherigen Encounter hinaus. Neben den üblichen Einweisungen wie z.B. Wohin Spieler laufen, Wie sich der Raid aufstellt und wie ihr auf bestimmte Fähigkeiten von ihr reagiert, müsst ihr zusätzlich eine optimierte “Bisseinteilung” erstellen.
Jeder Spieler muss genau wissen wen er beißt und von wem er gebissen wird. Wenn ihr das nicht macht, dann verliert sowohl der Spieler der gerade jemanden beißen muss, als auch ihr selber, vollkommen die Übersicht.Ihr müsst auch bedenken, dass der Berserk Timer von Blood-Queen Lana’thel ähnlich knapp gestaltet wurde, wie der von Festergut. Es dürfen also weder Spieler sterben noch dürft ihr zu viele Heiler (sechs sind ideal) mitnehmen. Gerade deswegen müsst ihr euch darum kümmern jedes noch so kleine Detail anzusagen und einzuteilen. Je mehr ihr euch als Raidleiter darum kümmert den Raidboss zu verstehen, desto schneller könnt ihr eure Sicherheit auf den Raid übertragen. |
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| The Frostwing Halls / Die Halle der Frostschwingen |
| Valithria Dreamwalker / Valithria Traumwandler |
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Schwierigkeitsgrad:
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| Zum ersten mal in der Eiskronenzitadelle steht ihr bei Valithria Dreamwalker vor einem Raidboss, der eine neue, aber dennoch vertraute (Instructor Razuvious) Encounter Mechanik mit sich bringt. Die größte Verantwortung bei Valithria Dreamwalker liegt zwar definitiv bei den Heilern, aber wenn die Wellen von verschiedenen Adds nicht richtig in den Griff bekommen werden, dann bricht der Raid genauso zusammen, wie als wenn der Boss zu langsam voll geheilt wird.
Versucht euren Heilern, die sich um Valithria Dreamwalker kümmern, verständlich zu machen, dass sie unter keinen Umständen ihren Smaragdgrünen Lebenskraft Buff auslaufen lassen dürfen. Es wird zwar mit zunehmender Dauer immer schwieriger gegen die Wellen anzukämpfen, aber sobald eure Heiler den nötigen Healoutput durch den Buff erzeugen, dann ist es nur noch eine Frage von Sekunden bevor der Boss voll geheilt ist. Für alle anderen ist wichtig, dass sie soviel Schaden wie möglich vermeiden, um die Anzahl von notwendigen Heilern, die keine Portale benutzen, so gering wie möglicht zu halten. Insgesamt gesehen solltet ihr mit mindestens vier bis fünf Heilern rechnen, die sich nur um den Drachen kümmern und zwei bis drei Heilern, die sich um die Tanks und den Raid kümmern. Paladine und Schamanen eignen sich besonders gut um primär Valithria Dreamwalker zu heilen, während Druiden und Priester die restlichen Heileraufgaben gut erledigen können. |
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| Sindragosa |
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Schwierigkeitsgrad:
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| Frost oder eher Frust ist das Stichwort bei Sindragosa. Ihr könnt euch bei Sindragosa darauf einstellen, dass ihr konstant auf nichts anderes, als auf die Spieler und ihre Debuffs achten werdet. Selbst wenn eure Spieler die wenigen Laufphasen einwandfrei hinbekommen, kann es dennoch vorkommen, dass sie sich im letzten Augenblick selbst töten. Vor allem die letzte Phase ist absolut kritisch was den Raidschaden betrifft. So sollten eure Spieler unter keinen Umständen zu zögerlich sein, was “cooldowns usen” betrifft.
Sehr hilfreich für die Tanks bei Sindragosa ist es, wenn sie zwei oder drei Frost Widerstand Gegenstände tragen, die den gefährlichsten Schaden bei Sindragosa (Atem und Aura) merklich reduzieren. Generell solltet ihr darauf achten, dass wichtige Zauber mit langer Abklingzeit wie Aurenbeherrschung vom Paladin oder Schildwall für die letzte Phase aufbewahrt werden, um kritische Momente sicher zu überstehen. Versucht euren Raid so zu koordinieren, dass es zu keinem Zeitpunkt zu panischen Fehlern kommt. Fehler sind zwar verkraftbar, aber die Panik die dadurch entsteht führt gerade bei Sindragosa zu ungewollten Wipes. |
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| The Frozen Throne / Der Frostthron |
| The Lich King |
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Schwierigkeitsgrad:
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| Der Kampf mit dem Lich King könnte epischer kaum gestaltet worden sein. Ihr müsst im Schnitt 13-16+min fehlerfrei spielen und dürft zu keinem Zeitpunkt den Raid durch falsche Ansagen in Gefahr bringen. Jede der drei Phasen wird von einer Zwischenphase eingeleitet, die nochmal die Aufmerksamkeit und den Zustand eures Raids testet. Euch bleibt im Endeffekt von den 13-16+min nicht eine Minute übrig, in der ihr euren Raid wieder neu sortieren könnt.
Phase 1 stellt euren Raid vor die Aufgabe die Necrotic Plague vom Lich King rechtzeitig und sinnvoll auf die Schrecken und Ghule zu bekommen. Schafft ihr das nicht, dann bekommt der Lich King pro Sprung 2% mehr Schaden und der entsprechende Spieler stirbt relativ sicher. Schaut also gut auf den Timer der Necrotic Plague und ruft jeden Spieler einzeln beim Namen auf, sobald er die Plague bekommt. In der zweiten Phase geht es darum, nacheinander zuerst die Ansage zum sammeln für die Schattenwächterinnen der Val’kyren und danach die zum verteilen für Defile, so zu timen, dass niemand seinen Einsatz verpasst. Defile wird euch wahrscheinlich in der Phase die größten Probleme bereiten, weil jeder Spieler der zu lange in der Fläche stehen bleibt, sie größer macht und letztendlich den Raum damit einhüllt. Zusätzlich kommt für eure Heiler und Tanks noch die Schwierigkeit hinzu, dass sie einen Weg finden müssen, um mit Soul Reaper richtig umzugehen. Für die letzte Phase behält der Lich King alle Fähigkeiten der zweiten Phase, bis auf die Val’kyren, bei und bekommt anstatt dessen Harvest Soul sowie Vile Spirits als neue Fähigkeiten hinzu. So erhöht sich im Verlauf der letzten Phase der Druck auf die Heiler und Ranged damage dealer weiter und ihr als Raidleiter müsst darauf achten, dass erneut niemand sterben darf. Eine kleine Hilfe, die das Raidsetup betrifft, besteht darin mindestens einen Disziplin Priester, noch besser zwei, mitzunehmen, um die Gefahr die von Infest ausgeht, so gering wie möglich zu halten. Hexenmeister können in der letzten Phase, im Gegensatz zu vielen anderen Klassen, sehr effektiv Schaden auf die Vile Spirits machen und Paladine eignen sich hervorragend dafür die Val’kyren in Phase 2 zu betäuben. |
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Ein erstes Fazit…
Die Eiskronenzitadelle ist in meinen Augen die beste Raidinstanz, die Blizzard bis dato veröffentlicht hat und überzeugt, bis auf einen einzigen Encounter (Sindragosa), durch kreative und spaßige Ideen. Als Raidleiter hat man, zum ersten mal seit der heroischen Variante von Anub’arak, mehr zu tun als nur das Raidsetup zu gestalten. Ihr bestimmt aktiv, wie Encounter verlaufen und könnt Fehler, außer beim Lich King, durch richtige Ansagen weitestgehend ausbügeln.
Der Schwierigkeitsgrad für die normale Variante der Instanz hält sich auch auf einem angenehmen Level, wobei ich schon erlebt habe, dass selbst die simpelsten Encounter in der Instanz zur Qual werden können, wenn grundlegende Dinge nicht verstanden werden. Informationen sind das A und O in der Eiskronenzitadelle, denn je mehr ihr wisst, desto weniger Fehler macht der Raid, wenn ihr eure Informationen präzise und sinnvoll einsetzen könnt.
Habt ihr noch Fragen zu bestimmten Encountern oder sucht ihr noch generell nach Hinweisen, worauf ihr achten müsst, dann schreibt mir eine E-Mail oder stellt eure Frage in den Kommentaren. Es wird definitiv einen zweiten Teil von diesem Artikel geben, in dem ich auf alle Feinheiten und Schwierigkeiten des Raidleiter Daseins in der heroischen Varianten der Eiskronenzitadelle eingehen werde. Ich werde den Blog allerdings in mehrere kleinere Artikel aufspalten, so dass jeder Blog ausführlich die einzelnen Bereiche der heroischen Instanz reflektiert.
In dem Sinne, bis zum nächsten Blog und viel Spaß beim raiden in World of Warcraft.













4 comments
Pingback by Raidleitung in der Eiskronenzitadelle | MandyRun News on 27/02/2010 at 14:08
[...] hat einen neuen Artikel auf Gildenbibel veröffentlicht. Diesmal geht es um die Raidleitung in der Eiskronenzitadelle. Es wird ausführlich auf die einzelnen Bosse eingegangen und auf das, was ein Raidleader beachten [...]
Comment by BuBuBär on 01/03/2010 at 12:11
Mal wieder ein sehr schöner Beitrag.
In der Zwischenzeit ließt bei uns das ganze Leading deinen Blog und wir qautschen öfters darüber.
Nahezu alle Punkte können wir als 5-Jahres Release Raidgilde sehr gut nachvollziehen, und sind für alte und neue Raidleiter wirklich gut und schön zu lesen … weiter so
Comment by Sahaquiel on 02/03/2010 at 17:28
“Spieler mit schlechtem Rechner oder einer instabilen Internetleitung sollten von vornherein aussortiert werden”
Damit bin sicher ich gemeint ! :-p
Comment by Giliat on 10/05/2010 at 09:58
wann gibts denn mal wieder neuen Inhalt?